Jens Förster im Pressespiegel:

- "Jens Förster reizt zur Auseinandersetzung. ... In einer Großstadt-Szene hätte er das Zeug zu einer Kultfigur, und auch das Publikum ... feierte ihn dementsprechend." Radio RPR

- "Ein schöner Hermaphrodit, der sich in mondänen Abendfummeln genauso wohlzufühlen scheint wie im Lederlook oder im Matrosenanzug ... Sein 'Würzburg-Lied', vertont von dem ungerührten Boris Priebe, ist einsame Spitze. ... Bei seiner Interpretation von Jacques Brels 'Ne me quitte pas' oder der Exilfassung von 'Lilli Marleen' steht der Saal unter Wasser. Schräg, ein bißchen frech, sehr bühnenpräsent und hochmusikalisch, das alles ist Jens Förster." General-Anzeiger, Bonn

- "Der Jens Förster scheint ja ein wahres Multitalent zu sein. Er kann nicht nur schreiben, er kann hervorragend singen, spielt Klavier und ist ein guter Schauspieler." KATZ, Trier

- "Der hat Ausstrahlung - der Mann!" SWF, S 2 Kultur

- "Der Schüchterne und das Bühnentier: Aus diesem Stoff sind Kultveranstaltungen geschnitzt. Wenn Jens Förster sich über seinen Kultstatus lustig macht, dann weiß man nie, ob es sich um Selbstironie handelt oder Koketterie. ... Kultfigur, das ist einer, der auf dem schmalen Grat zwischen 'lächerlich' und 'erhaben' nicht nur läuft, sondern tanzt. Jens Förster beherrscht diesen Tanz wie kaum ein Zweiter." Radio RPR

- "Mal ernsthaft und mal tuntig, mal verliebt und mal traurig zieht der Sänger sein Publikum in den Bann. Manche meinen, es bleiben nur zwei Alternativen: Kreischend aus dem Saal zu rennen oder dem Künstler als Fan zu jedem Auftritt nachzureisen." BOX, Köln

- "Durch seine Interpretation bekommen alte Ladenhüter wieder Frische. Mal erreicht er das durch furiose Komik oder beißende Ironie, ein andermal durch leise, emotionale Töne. ... Weitere Themen, die er aufs Korn nimmt, sind Umweltzerstörung, Fremdenhaß und Intoleranz, das Ganze aber immer raffiniert musikalisch verpackt und äußerst virtuos vorgetragen. Das Publikum war begeistert." SWF, S 2 Kultur

- "Mit seiner exzessiv behaupteten Lasterhaftigkeit ist er uns gepflegt auf die Nerven gegangen - fachlich freilich überzeugte Jens Förster auf der ganzen Linie." Bonner Rundschau

- "Seinem komödiantischen Affen gibt Förster reichlich Zucker, wenn er Schmus und Schmalz verstaubter Operettenknödler durch den Kakao zieht oder eine wahrlich umwerfende Parodie von Schuberts 'Erlkönig' als Encore bietet." Trierischer Volksfreund

- "Schuberts Frühlingstraum - selten so intensiv ausgelotet. Brels 'Ne me quitte pas' steht eigenständig neben dem Original, was anderen Interpreten wie Hoffmann, Heltau und Shuman nie gelungen ist. Selbst totgesungene Evergreens wie Weills 'Seeräuber-Jenny' und Hollaenders 'Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre' erscheinen bei Förster in faszinierend neuer Sicht." Radio RPR

- "Vom schüchternen, braven Buben verwandelt er sich zur schrillen Diva, singt in ausgebildeter Tenorstimme von den Problemen der Gesellschaft, der Liebe und der Sexualität. Mit bissiger Ironie und überwältigender Mimik fesselt er sein Publikum. Treibt die Zuschauer mit seinem schauspielerischen Ausdruck und kritischen Kommentaren in alle Extreme ... Er spielt bis an seine Grenzen, schreit, weint, lacht schrill. er erschrickt, löst Lachsalven aus, begeistert sein Publikum mit der Spitzigkeit und dem Witz seiner Lieder und Dialoge." Volkszeitung, Würzburg

- "Försters Auftritte in vielen deutschen Großstädten wurden von Presse und Publikum bejubelt, seine Mischung aus Kabarett, Show und Gesang in den Kultstatus erhoben, er selbst zur "Callas des Chansons" erkoren. ... Entweder man liebt ihn oder man läßt's bleiben. 'Schmidt' empfiehlt ersteres." Schmidt, Würzburg

- "Jens Förster beweist seinen Ruf als geniales Multitalent, indem er mit einer unglaublichen Intensität und Variationsbreite Chansons, Lieder und Songs vorträgt ... Es ist unglaublich, wie wandlungsfähig Försters Stimme ist. ... Diese CD-Perle sollte unter keinem Weihnachtsbaum fehlen !" KATZ, Trier

- "'Perlen und Säue' ist also mehr als ein gewöhnlicher Chanson-Abend - etwas anderes hat man vom Théâtre Tête à Tête auch nicht erwartet. Trotz der außergewöhnlichen Bandbreite des Programms entsteht nicht ein einziges Mal ein Bruch, und dennoch kann sich Jens Förster erlauben, seine Conférencen auf ein Minimum zu beschränken. Die Zusammenstellung wirkt so unauffällig, ja fast zufällig passend, daß man vermuten kann, mit welcher Akribie sie ausgetüftelt wurde." Radio RPR

- "Jens Förster geht in seinen Interpretationen jedoch eigene Wege, die zunächst verwirren, doch im nächsten Augenblick wieder überzeugen. Wenn das fast zum Gassenhauer avancierte 'Ne me quitte pas' von Jacques Brel wieder Schauer über die Rücken jagt und man dem Interpreten abnimmt, daß er unter dem Verlassen-Werden mitleidet, dann ist das der intensiven Ausdruckskunst des Darstellers zuzuschreiben ... Wer einen außergewöhn-lichen, mal schrillen, mal komischen Chansonabend miterleben will, sollte die Wiederholung im April nicht versäumen. ... ein be- und verzauberndes Gastspiel." General-Anzeiger, Bonn

- "Ob im schwarzen Anzug, in sexy durchsichtig schimmernder Bluse, im Frauenkostüm der 50er Jahre oder im langen schwarzen Abendkleid - ob kindlich naiv, tuntig, aufreißerisch, erotisch oder unendlich traurig: Jens Förster, blondgelockt mit lässig schulterlangem Haar und von schlanker Gestalt, schlüpfte überzeugend in jede Rolle. Das zweistündige Programm verging wie im Flug und selbst die vom begeisterten Pubnlikum geforderten Zugaben waren viel zu schnell vorbei." Main-Post, Würzburg

- "Er arbeitet mit rigorosen Brüchen, kontrastiert ohne Übergang Tragisches und Komisches, Todernstes und Parodistisches, Schwachsinn und Tiefsinn. Und das Schöne ist: man weiß zu Beginn des Stückes nie, in welchem Genre man endet. Scheinbar harmlose Titel wie Tammy Wynette's 'Stand by your man' entpuppen sich als heimtückisch, beliebte Operettenmelodien offenbaren rassistischen Dünkel, unterhaltsame Chansons zeigen ihre tragische und tragische ihre unterhaltsame Seite. Kaum glaubt man, man habe eine radikal persönliche Seite von jens Förster entdeckt, da hat er schon wieder eine völlig stilisierte Maske aufgesetzt. Ein Abend mit Förster gleicht dem Hase-und-Igel-Spiel: in dem Moment, wo der Zuschauer meint, ihn irgendwo hinstellen zu können, grüßt er schon längst aus einer ganz anderen Ecke." Radio RPR

- "Terry Truck ... hat mit Katharina Bihler und Jens Förster ein Programm erarbeitet, das Chansons, Schlager, Opern- und Kunstlieder auf ungewöhnliche Weise zusammenbringt ... Zu Hochform läuft das Trio auf, wenn es von Tod und Trauer, gescheiterten Beziehungen und tragischen Liebesgeschichten erzählt. Da haucht Jens Förster Jacques Brels "Ne me quitte pas" ins Mikro, und Katharina Bihler antwortet mit der Tränenarie aus Massenets "Werther". Wenn danach die maßlose Totenklage "Funeral Blues" ertönt, schimmert es nicht nur verdächtig in den Augen manchen Zuschauers, dann fallen die Grenzen zwischen Chanson, Oper, Volks- und Kunstlied ... Eine reife Leistung." Trierischer Volksfreund

- "Katharina Bihler, Jens Förster und Terry Truck bieten durchgängig ein hohes musikalisches Niveau ... Die stärksten Momente hat der Abend in den melancholischen Liedern, die von Verlust und Liebe erzählen. Aber neben den großen Gefühlen sind Bihler und Förster auch zu übermütigen Scherzen aufgelegt." Saarbrücker Zeitung

- "Komponisten Abraham, Benatzky, Brel, Mozart, Weill, Brahms, Bernstein und Britten, Klassik, Pop, Chanson und Schlager ... In "Zug um Zug" servierte das Trier Théâtre Tête à Tête mit Katharina Bihler, Jens Förster und Norbert Lauter in der Kufa ein Chansonprogramm, in dem all das seinen Platz hat. ... Echt toll. Davon mehr." Rhein-Zeitung, Koblenz

- "Daß die Grenze zwischen Klassik, Schlager und Chanson aufgehoben wird, funktioniert - schließlich drückt jedes Lied persönliches Empfinden aus. ... Ob witzig oder sentimental - die ausdrucksstarken Stimmen werden beidem gerecht. Langeweile kam bei dieser zweistündigen Wartezeit nicht auf. die kalten Nebel haben sich schnell verzogen." Mainzer Rhein-Zeitung

- "Katharina Bihler überzeugt durch eine volle, nuancenreiche Stimme, die mit Leichtigkeit von einem Genre ins andere wechselt. Vielseitig auch Jens Förster, stimmlich wie darstellerisch. Mal schrullig und vergnügungssüchtig, mal todernst und dramatisch, ergänzt sich das Duo gegenseitig auf seinem Weg in die Abgründe der Seele." Allgemeine Zeitung, Mainz

- "Die Hingabe, mit der sie die Lieder interpretieren und auch mimisch zum Audruck bringen, zieht den Zuhörer unmittelbar in den Bann und nimmt ihn gefangen. ... So wird der Aufenthalt auf dem fiktiven Bahnhof zu einem Abend voller intensiver musikalischer Eindrücke." Mainpost, Würzburg

- "Ein unglaubliches Gemisch aus Operette und Chanson, aus Kunstlied und Gassenhauer ... Alles gerinnt nicht zum Pastiche, jedes Element nimmt Vorhergehendes auf, konterkariert Sentimentalität und Schnoddrigkeit, Kitsch mit Poesie. Das Schöne daran: Die Rollen sind gegen den Strich besetzt. Katharina Bihler ist mit strenger Frisur die Herbe, die doch in Wirklichkeit zärtlich und verletzlich ist; Jens Förster das zickige, lockende Weib, das so wunderbar leiden kann und zugleich ein in seiner grellen Tuntigkeit verlorener Gefangener der Einsamkeit ... da weht ein Hauch großen Gefühls durch den kleinen Theaterraum, entsteht ein magischer Moment, in dem Geschlechterzuschreibungen sinnlos werden." Kieler Nachrichten

- "Jens Förster fröstelt in Erinnerung an einen verstorbenen Freund, und die Zuschauer frösteln mit. Dem Trio gelingt es, eine traumwandlerische Atmosphäre zu schaffen, der sich die Zuschauer nur schwer entziehen können. ... Ein schaurig-schöner Abend im KleinKunstKabarett, aus dem man sich nur langsam in die Wirklichkeit zurücktastet." Braunschweiger Zeitung

- "Dabei hat der Verzicht auf alles Theatralische durchaus gute Seiten, stellt er doch die musikalische Substanz in den Mittelpunkt, und die kann sich hören lassen ... Schuberts "Gretchen am Spinnrade", Brahms' "Die Meere": Da geht es nicht um frech-fröhliches Zitieren, das ist nachgefühlte musikalische Romantik ... Davon profitieren vor allem Titel wie Laras unverwüstliches "Piensa en mi", dessen mediterrane Melancholie Förster besser trifft als beispielsweise Placido Domingo oder Ruben Blades." Trierischer Volksfreund

- „Jens Förster begann sein außergewöhnliches Programm, das er interessant und intelligent kommentierte, mit hochpolitischen Liedern von Friedrich Hollaender ... Gänsehaut kriegen konnte man bei der Ballade von der Hure Bladdy Groth, so schön war das ... Witzig-freche Texte aus der eigenen Feder schlossen sich nahtlos an ... Aber das kongeniale Duo Förster/Lauter hat auch sehr gefühlvolle Chansons anzubieten, die ganz still machen und noch lange nachhallen ... Große Gefühle hat's auch bei Jacques Brel "Ne me quitte pas" und ein paar Jahrzehnte früher bei Kurt Weill "Je ne t'aime pas". Das bringt Förster mit so viel Ausdruck, dass den Zuhörern der Atem stockt ... Einer der Höhepunkte des Abends war die unglaublich nuancen- und spannungsreiche Interpretation des Surabaya-Johnny, zu der auch Lauters feinfühlige Begleitung beitrug. Tief berührte auch die Lili-Marlen-Version, die Lucie Mannheim gesungen hatte.“ Wormser Zeitung

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